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Oxalsäuretabletten

Art. Nr.: 182130

  • zum Bleichen von Wachs
  • Oxalsäure-Dihydrat
  • gepresst in Tabletten a' ca. 1g, Ø ca. 12mm, H ca. 8mm
  • ACHTUNG: nicht zur Varroabehandlung zugelassen
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  • zum Bleichen von Wachs
  • Oxalsäure-Dihydrat
  • gepresst in Tabletten a' ca. 1g
  • ACHTUNG: nicht zur Varroabehandlung zugelassen

Oxalsäure: Bienen brauchen Gesundheitsschutz

Oxalsäure für Bienen ist ein absolutes Muss – das kann jeder Imker bestätigen. Eine Behandlung mit Oxalsäure sollte den Bienen jedes Jahr im Winter gewährt werden – idealerweise in der Zeit, in der die Tiere brutfrei sind. Die Behandlung ist schnell und einfach durchzuführen und bietet dabei einen guten Schutz gegen die gefährlichen Varroamilben. Auch etwaige Rückstände im Bienenwachs oder dem Honig gelten gemeinhin als unproblematisch. In Deutschland zugelassen sind das Sprühverfahren und das Träufelverfahren. Hingegen ist die Verdampfung von Oxalsäure in Deutschland nicht zugelassen. Beim Verdampfen können krebserregende Stoffe entstehen. In Österreich und der Schweiz hingegen gibt es dieses Verbot nicht. Dort werden vor allem auch Oxalsäuretabletten in verschiedenen Verdampfungsgeräten verwendet.

Wann sollte die Oxalsäure zu den Bienen kommen?

Entscheidend ist, dass die Behandlung mit Oxalsäure den Bienen in einem brutfreien Zeitraum zukommt. Denn die Oxalsäure bekämpft lediglich die Varroamilben, die auf den Bienen sitzen, nicht jedoch die, die in der Brut sitzen. Sollte dennoch Brut vorhanden sein, sollten die Zelldeckel mit einer Entdeckelungsgabel vor der Behandlung entfernt werden. Die Bienen sollten idealerweise in einer dicken Wintertraube sitzen. Berühren sich die Tiere gegenseitig, kann die Oxalsäure besser verteilt werden und wirkt dementsprechend besser.

Der ideale Zeitpunkt für die Behandlung der Bienen mit Oxalsäure ist etwa drei Wochen nach den ersten Frösten. Dann ist davon auszugehen, dass das Volk brutfrei ist. In der Regel dürfte dies zwischen Mitte November und Ende Dezember der Fall sein. Außentemperaturen zwischen drei und zehn Grad Celsius sind für die Behandlung ideal, da die Tiere bei diesen Temperaturen nicht fliegen. Am besten wirkt die Oxalsäure auf die Bienen, wenn sie morgens gegeben wird, da die Bienen dann enger sitzen.

Wie wird Oxalsäure bei Bienen verwendet?

Für die Träufelbehandlung muss die Oxalsäurelösung zunächst erwärmt werden. Ideal ist ein Wasserbad mit etwa 30 Grad Celsius. Dadurch löst sich der Zucker gut und die Behandlung ist für die Bienen angenehmer. Der Zucker sollte vollständig aufgelöst sein.

Die richtige Dosierung liegt bei etwa fünf Milliliter Oxalsäure pro Wabengasse. Bei einem schwachen Volk mit einem Bienensitz auf weniger als einer Zarge sollten 30 Milliliter verwendet werden. Bei sehr starken Völkern, die sich über zwei Zargen verteilen, sind auch 50 Milliliter Oxalsäure denkbar. Das ist allerdings auch das Maximum.

Bei der Sprühbehandlung wird eine Oxalsäuredihydratlösung mit Wasser hergestellt. Diese wird dann unter Ziehen jeder einzelnen Bienenwabe auf die darauf sitzenden Bienen gesprüht. Für jede Wabenseite braucht man zwei bis drei Pumpstöße eines Wasserzerstäubers.

Wichtig ist zudem, dass man die Oxalsäurebehandlung (Träufeln) nur einmalig durchführt. Zudem muss die Behandlung bis zum Jahresende abgeschlossen sein, da man im neuen Jahr sonst keinen Honig ernten darf. Abgesehen davon würde eine mehrfache Behandlung das Volk zu stark schwächen.

Zugelassene Behandlungsmittel mit Oxalsäure finden Sie in unserer Kategorie Varroa Behandlungsmittel

Bei der Verdampfungsmethode (in Deutschland nicht zugelassen) wird Oxalsäure durch spezielle Oxalsäure Verdampfer so erhitzt, dass Sie sich in Dampf wandelt. Zur Befüllung dieser Verdampfungsgeräte werden oft Oxalsäuretabletten verwendet, da diese sehr genau dosiert werden können.

Wie wirkt die Oxalsäure?

Wer auf Oxalsäure gegen Varroamilben setzt, möchte auch deren Wirkweise verstehen. Bei direktem Kontakt setzt sich die Oxalsäure auf den Varroamilben ab. Sie reagieren sehr empfindlich auf die saure Umgebung. Zucker wird meist zugegeben, damit die Oxalsäure besser an den Bienen haftet. Die Bienen selbst schlucken die Lösung in der Regel nicht, so dass von dieser keine Gefahr für die Tiere ausgeht. Allerdings durchdringt ein Teil der Säure die Bienenhaut und kann so längere Zeit im Verdauungstrakt nachgewiesen werden.

 

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