Beutenzubehör

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Das wichtigste Beutenzubehör im Überblick

Keine Frage, die Bienenbeute ist die Grundlage für jeden Imker, stellt sie doch die Behausung der Bienen dar. Dennoch braucht es auch hier noch einiges an Beutenzubehör, damit die Imkerei gelingt. Zum wichtigsten Beutenzubehör zählen dabei:

  • Absperrgitter
  • Fluglochschieber
  • Beutenanstriche
  • Wärmeschiede

Natürlich ließe sich die Liste beliebig fortsetzen und viele Imker merken erst im Laufe ihres Imkerlebens, welche zusätzlichen Bestandteile eine gute Beute noch aufweisen muss. Doch wir wollen im Folgenden auf die wichtigsten Zubehörteile für Bienenbeuten eingehen.

Gitterboden und Absperrgitter – kleines Teil, große Wirkung

Ein Gitterboden ist grundsätzlich eines der wichtigsten Beutenzubehörteile. Denn es sorgt für eine gute Belüftung der Beute einerseits und kann damit andererseits eine zu starke Feuchtigkeitsentwicklung in der Beute verhindern. Damit beugt der Imker gleich Schimmelbildung vor, die nicht nur den Bienen schadet, sondern natürlich auch dem Honig, den man ernten will.

Ein Absperrgitter ist wiederum die sinnvolle Variante, um Honig- und Brutraum zu unterteilen. Durch das Absperrgitter wird verhindert, dass die Königin ihre Eier in die Honigwaben legen kann. Damit lässt sich also die Verunreinigung des Honigs vermeiden und vor allem die Völkerbearbeitung erleichtern. Natürlich kann der Imker darauf verzichten, muss dann allerdings die Waben sortieren und Waben mit Brut in der Beute belassen.

Bienenflucht und Fluglochschieber

Ebenso sinnvoll ist eine Bienenflucht, die Sie im Beutenzubehör finden. Die Holzplatte ist mit einem Loch und einem Kunststoffeinsatz versehen. Sie ermöglicht es den Bienen, nur in eine Richtung durch die Holzplatte zu gelangen. Bei der Honigernte wird die Bienenflucht zwischen Brut- und Honigraum geschoben. Nach etwa 24 Stunden sind dann die meisten Bienen aus dem Honigraum verschwunden, so dass der Imker den Honig ernten kann. Gleichzeitig wird den Bienen erhöhter Stress bei der Honigernte erspart. Die Variante funktioniert aber nur in Kombination mit einem Absperrgitter. Die verbliebenen Bienen können dann einfach von den Waben abgekehrt werden.

Der Fluglochschieber kann hilfreich sein, wenn die Gefahr von Räuberei durch andere Bienenvölker besteht. Im Winter schützt der Fluglochschieber die Beute vor dem Eindringen von Mäusen.

Wie wichtig ist der Deckel für die Beute?

Zum Beutenzubehör gehört natürlich auch ein Deckel. Dieser bietet den Bienen viel Schutz – insbesondere vor Licht, Regen und dem Wärmeverlust in der Beute. Idealerweise werden unter den Deckel Tuch oder Folie gelegt. Damit wird verhindert, dass die Bienen die Unterseite des Deckels an die Rähmchen bauen. So lässt sich der Deckel dann auch zur Durchsicht des Bienenvolkes leichter abnehmen.

Welche Farbe für die Bienenbeute?

Ein ganz wichtiges Beutenzubehör ist der richtige Anstrich. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Imker für eine Holz- oder Styroporbeute entschieden hat. Die Optik wird durch den passenden Anstrich deutlich verbessert, aber auch auf die Lebensdauer wirkt sich der Anstrich entsprechend aus. Wichtig ist, dass die Beute nur von außen gestrichen wird. Den Innenanstrich nehmen in der Regel die Bienen selbst vor – mit Propolis. Bei den Farben für die Bienenbeute ist darauf zu achten, dass diese für die Imkerei geeignet sind, also keine Giftstoffe oder ähnliches enthalten, die den Bienen schaden oder sich im Honig festsetzen könnten.

Weiteres Beutenzubehör im Überblick

Sinnvoll kann auch eine Futterzarge sein, die bei der Fütterung der Bienen eingesetzt wird. Diese ist vor allem im Winter wichtig, wenn die Bienen in der Natur nicht mehr ausreichend Futter finden. Einige Imker wollen neben dem Honig auch Bienenpollen ernten. Dafür gibt es spezielle Pollenfallen, an denen die Bienen ihre gesammelten Pollen abstreifen – jedoch unfreiwillig.